Mittwoch, 19. November 2014

To-Do-Listen-Hefte

... mit Lob und Anerkennung!


2 Cover, derselbe Inhalt. 
Ich schreibe mir gerne auf, was noch zu tun ist. Das ist viel einfacher, als ständig daran zu denken und sich erinnern zu müssen. Blöd auch, wenn man dann den Zettel verliert, auf den man all die wichtigen Sachen geschrieben hatte.
Deshalb hab ich mir ein To-Do-Listen-Heft gebastelt. Und zwar gleich in Serie... Das hat 24 unterschiedliche Seiten mit Platz für Notizen.
 Und unten auf jeder Seite findet man Lob und Anerkennung. 24 mal Motivation die Dinge, die getan werden müssen, auch wirklich zu erledigen. Es gibt aber nicht nur Seiten für Super-Wichtiges, sondern auch für Pläne, die man einfach gerne irgendwann mal verwirklichen möchte.
 Mit einer Größe von DinA 5 (Postkartenformat) passt so ein Heft bequem in die Handtasche oder den Aktenkoffer.
 Da die To-Do-Listen-Hefte auf den letzten Märkten schnell neue Besitzer fanden, wird es sie auch auf dem Neuenhauser Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende (29./30. Dezember 2014) geben.
 Wer ein Heft verschenken möchte und schon einige Ideen hat, was der/die Beschenkte unbedingt mal machen sollte, kann ja schon mal die eine oder andere Zeile ausfüllen... ;) (z.B. zum Essen einladen lassen, Kinobegleitung sein, Gute-Nacht-Geschichte erzählen...)
Kommt gerne alle auf den Weihnachtsmarkt und holt Euch auch Lob und Anerkennung!
Liebe Grüße: christina ;)




Dienstag, 4. November 2014

Nikolaussocken mit Namensschild

In den letzten Jahren habe ich Nikolaussocken genäht mit einem Buchstaben drauf. Und dann hatte ich natürlich nie genau den Buchstaben, den die potentiellen Kunden brauchten.

Jetzt ist endlich das für jeden passende Produkt da:
Die Nikolaussocke mit Namensschild zum Selber-Beschriften! 
Hinter einer Folie steckt ein kleines Papierschildchen, das man jederzeit austauschen kann.
So sieht sie aus. Ihr könnt sie an den Kamin hängen, wenn Ihr einen habt. Oder an die Türklinke. An einen Nagel in der Wand. Oder woimmer Ihr erwartet, dass der Nikolaus auf jeden Fall vorbeikommt. 
Damit der Nikolaus auch weiß, wem die Socke gehört, könnt Ihr sie beschriften. Schreibt aber nicht den Namen Eures artigeren Geschwisterchens drauf. Das durchschaut der Nikolaus sofort, dann wird er sauer und es gibt gar nichts Süßes in die Socke.
Für den kleinen Gothic-Fan hätte ich da ein nur wenig weihnachtliches Stöffchen mit Totenköpfen und Rosen.
 Es gibt aber auch jede Menge anderer Farben. In Blau.
 In Grün.
 Und in Rot.
 Dann wünsche ich Euch allen jetzt noch eine schöne lange Vorweihnachtszeit und dass Euch der Nikolaus süße Sachen in die Söckchen packt.
Und bis dahin: Schön artig sein!

sonnige Grüße: christina ;)

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Reise in die Vergangenheit - Mühle Schoneveld

Mit ganz viel Liebe und Engagement haben die Wilsumer Heimatfreunde ihren Mühlenteich, die dazugehörige Wassermühle und einige weitere Gebäude um den Teich herum restauriert und für die Öffentlichkeit zur Besichtigung freigegeben. Die Besichtigungssaison ist zwar für dieses Jahr bereits abgeschlossen, aber meine Eltern und ich durften uns dort neulich einmal ganz ausführlich umsehen.
 Auch wenn man die Gebäude nicht betreten kann, lohnt sich ein Besuch am Mühlenteich. Man kann einen kleinen Spaziergang um den Teich machen und teilweise in die Häuser hineinsehen. Das Café, das auch für größere Veranstaltungen gemietet werden kann, bietet außerdem eine - nein: mehrere Terrassen und ein ausgesprochen ansprechendes Kuchenbuffet.
Das Müllerhaus wurde bestückt mit 100 Jahre alten Möbeln und anderen liebevoll zusammengetragenen Einrichtungsgegenständen. Ein absolutes Prachtstück ist der Herd.
Das Foto ist leider etwas unscharf geworden. Guckt's Euch einfach selber live an! :)
Hinter den Kinder-Klompen seht Ihr noch ein bisschen was von dem tollen Blumenmuster auf dem Herd.  
Geht man links am Herd vorbei, gelangt man zuerst in einen kleinen Flur, in dem sich auch der frühere Haupteingang des Hauses befindet. Heute betritt man es durch den Hintereingang.
Zwei Schritte weiter steht man schon im Schlafgemach.
Ein herrlicher Ofen und große Schränke voller Aussteuer-Wäsche. Pisspott und Klompen stehen unterm Bett gleich griffbereit.
Die Nachtwäsche für die Müllersleute ist schon zurechtgelegt und der Wecker gestellt. Auf 11 Uhr?? Was ist denn mit "wer zuerst kommt, mahlt zuerst"?
Rechts am Herd vorbei geht es hoch in die Upkamer, der etwas erhöht liegenden guten Stube mit wunderschönem, grünen Ofen, einem Spinnrad und einer alten Nähmaschine. In einer Wand befindet sich ein Geheimschrank, der lange Zeit in Vergessenheit geraten war und erst bei der Renovierung wieder auftauchte, um einige wichtige Dokumente freizugeben.
 Hinter der Upkamer geht es wieder zwei Stufen abwärts in einen Flur mit der Treppe ins Obergeschoss.
 Dort oben befindet sich eine bunte Sammlung von Gegenständen von der Urzeit bis gestern, die aber alle mit dem Ort Wilsum in Verbindung stehen.
Die ältesten Objekte sind sicher die in Wilsum gefundenen Fossilien
Die meisten anderen Ausstellungsstücke sind etwas jünger. Schätzungsweise 50 bis 200 Jahre alt. Vermutlich sind viele auch noch älter.
 In der riesigen geschnitzten Truhe (wie kriegt man die auf den Dachboden?) finden sich weitere Stoffe und Wäschestücke.
 Und in den eingebauten Vitrinen sind allerlei Alltagsgegenstände: Geschirr, Schmuck, Werkzeug, Trachtenteile, Papiere, Brillen, Uhren und anderes.
 Jedes Stück hat hier seine eigene Geschichte. Vieles wurde dem Heimatmuseum gespendet oder fand durch Haushaltsauflösungen seine Weg in die Vitrinen.
 Nicht der materielle Wert ist hier entscheidend...
 Wer mag wohl in diesem Kleidchen getauft worden sein?
 Auf dem Weg nach draußen werfen wir noch ein kurzen Blick auf den häuslichen Wasseranschluss.
Einige Meter weiter befindet sich die Mühle, die durch ihr Wasserrad (das ist an der Seite mit dem kurzen Dachstück) angetrieben wird.
 Hier finden im Sommer auch immer wieder Mahlvorführungen statt.
 This is where the magic happens. Wie genau das alles passiert, welches Zahnrad in welchen Hebel greift und wo dann das Mehl rauskommt, das könnt Ihr Euch bei einer Mahlvorführung erzählen lassen.
  Technik, die begeistert!
Hinter der Mühle liegt das kleine Backhaus.

Dort kann in einem großen Steinofen Brot gebacken werden, was man bei verschiedenen Gelegenheiten im Jahr beobachten kann.
Zum Ensemble gehören außerdem noch ein Kartoffelhaus, das halb unter der Erde liegt...
.... eine Sägekuhle, ...
... ein paar Bienenstöcke, in denen fleißige, kleine Insekten ihren Dienst tun, ...

 ... natürlich das große Haus mit dem Cafe-Betrieb, ein zweites großes Wasserrad, ...
 ... ein Schafstall, ...
 ... und ein Brunnen. Und mit Sicherheit auch noch mehr, was ich jetzt nicht gesehen habe.
 All das haben uns die Heimatfreunde Johanne und Zwier Lübbermann gezeigt. Ganz lieben Dank  für die wunderbare und informative Führung!
christina ;)