Hallo Ihr Lieben,
schon mal von Blackoutpoetry gehört? Ich bis neulich auch noch nicht. Irgendwo im Internet bin ich darüber gestolpert und fand das eine lustige Idee, die ich mal ausprobieren wollte.
Man nehme eine mit beliebigem Text bedruckte Seite und gehe dann vor wie Michelangelo beim Bildhauen: alles, was nicht dazugehört, kommt weg!
Man versucht eine im Text versteckte Message zu finden, indem man alles drumherum unkenntlich macht. Übermalen, durchstreichen oder sonstwie in den Hintergrund treten lassen. Der entstandene neue Text kann Sinn ergeben, muss aber nicht.
Ich hatte vor einiger Zeit im Kringloopwinkel ein Büchlein von 1938 gekauft, das niederländischen Studenten das Verfassen von englischen Geschäftsbriefen beibringt. Dieser völlig unpoetische Text diente als Grundlage für meine Blackoutpoetry, die dann immer noch mit etwas artjournaling dekoriert wurde. Ach, guckt einfach selber...
Time to expect monster's letter. Mit Kulleraugen auf den Liebesbrief warten.
Friends are first class. We shall be glad, if we bring the bear. Bär mit Geschenkschleife und ein Schmetterlingsbrad.
We regret the cigarette. Totenköpfe auf Nikotin-Hintergrund.
Living is experience for such a short time. Bleiben oder wegfliegen?
We recieved no refrigerator in this territory. Den hat hier auch keiner bestellt. Warum auch?
We will matter in case of attention. Wir warten bloß noch drauf, dass mal jemand in unsere Richtung schaut...
We have a similar october. We should be glad to present tomorrow. Und übermorgen wird das Wetter bestimmt noch besser.
Our previous general will send us to Rotterdam & London. Geht schon mal die Koffer packen!
In the meanstime we can only be the same. Wir könnten uns theoretisch auch ändern, aber wir finden uns gut so, wie wir sind.
Damage your settled look. Und reiß einfach mal die Seite auf.
You kindly traveller have the favour of anticipation. Wer nicht dabei ist, kann nicht daran teilhaben.
Hurry up and please date me. Jetzt wird's romantisch.
Your body might be able to brand this country. Marilyn Monroe im Partnerlook-Tütü mit der Seite.
Making profit is not always possible. Aber auch nicht immer notwendig. Die besten Sachen macht man eh aus Spaß an der Freud.
Friends are hope. Thank you! Das vierblättrige Kleeblatt hab ich in 'nem alten Buch gefunden.
We will move that stone to meet you. Ganze Berge würden wir sogar versetzen, um Dich zu treffen.
We sometimes hear glazed paper. Mit diesen Ohren hören wir auch das Grass wachsen.
You should keep the greatest moment. Ein Tiefpunkt war allerdings der Hintergrund, den ich mir ganz anders gewünscht hatte. Hat aber nicht geklappt. Retten kann man so ein Desaster aber immer mit einem fröhlichen Foto.
Probiert's einfach mal aus. Schappt Euch einen Text und findet die versteckte Nachricht. Viel Spaß wünscht Euch: christina
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Dienstag, 29. November 2016
Freitag, 14. Oktober 2016
Challenge ICAD - Teil 3 - geschafft!
Hallo Ihr Lieben,
ja, die Challenge habe ich durchgehalten - BESTANDEN! Auch wenn ich den Rest jetzt viel zu spät poste, so habe ich doch jeden Tag bis zum 25. August täglich mein Karteikärtchen fabriziert.
Und zwar diese hier:
Eine sehr nette Dankeschön-Karte traf bei mir ein, aus der ich gleich ein Teilstück ausgeschnitten habe, um es als Bild zu verwenden. Ein Schmetterling setzte sich auf eine Seite des Bildes, so dass der Rahmen kippte und das Bild nun schief hängt.
Der Planet des kleinen Prinzen ist nur zur Hälfte auf der Briefmarke. Deshalb habe ich den Rest mit Wasserfarben dazugemalt.
Hier wollte ich mal meinen Ananas-Stempel ausprobieren, Das entstandene Muster habe ich mit den Markern ausgemalt und bei Pinterest fand ich diesen fantastischen Spruch dazu.
Noch einmal eine Briefmarke. Mein Wunschtraum ist nicht wirklich in einem Schloss zu wohnen. So viele Zimmer kann ich niemals aufräumen...
Um eine paar Schnipsel des alten Buches, das ich hier verwende, loszuwerden, habe ich sie übereinandergeklebt. Aus einer Wörterbuch-Seite (englisch - niederländisch) entstand ein kleines Buch zum Durchblättern.
Den Smile-Aufkleber find ich recht hässlich, aber hier passte er in Verbindung mit Text und Papierblümchen.
Verschiedene Spitzen übereinander auf eine Karteikarte mit ausgestanzter Spitze geklebt.
Das Haus-Motiv ist ein Rub-On, das ich an diesem Tag gekauft hatte. Aus Schokokuss-Verpackung hab ich ein paar silberne Sterne ausgestanzt, die aus dem Schornstein aufsteigen.
Dieses Stempelset mit Küsten-Motiven war auch neu und musste gleich mal zum Einsatz kommen.
Neulich hatte mein Fahrrad einen Platten. Nach der Reparatur hing der defekte Schlauch am Lenkrad. Man hatte mir die Entsorgung zwar berechnet, aber so einen Schlauch wollte ich immer schon mal verarbeiten. Durchzunähen ist aber nicht so einfach. Das muss ich noch üben... Dazu ein kleines Tag, auf dem das Fahrrad schon aufgedruckt war und ein paar Fietzen-Stempel-Abdrücke.
Ich wollte gerne mal wieder etwas sticken. Bei Pinterest lief mir dieser Spruch über den Weg: In the quilt of life, friends are the stiches that hold it together. Dabei habe ich die "o"s durch Knöpfe ersetzt.
Zuerst habe ich einen wilden Hintergrund gestaltet, dann "einzig und allein" in meinem Buch gefunden und dann noch so einen hässlichen Aufkleber dazu. Die kleinen Metallteilchen sind Nagel-Design- Elemente.
Hier wollte ich mal versuchen, wie sich Gelatos durch eine Schablone so machen. Das geht, wenn man das Ganze nicht zu sehr verwischt. Dazu zwei Brads.
Das Knotenseil gehörte zum Küsten-Stempelset, die Schere zu einem anderen.
Die Kanne ist ein Rub-On. Dann brauchte ich noch Teetassen. Also hab ich mir einen kleinen Stempel geschnitzt. Aus der Kanne verdampfen kleine Herzchen.
Am 22. August waren meine Eltern und ich bei meiner Tante in Meck-Pomm, die mir diese tollen, kleinen Knöpfe überließ.
Auch dieses Werbebildchen für Katzenzungen hat mir meine Tante geschenkt. Und das rote Wollknäulchen stammt aus ihrem Strickkorb.
Im Badezimmer der Tante hängt ein Spruch: "Erwache und lache!" Den fand ich super. Für die Challenge habe ich den Text internationalisiert.
Wieder zuhause habe ich bei meinem letzten Karteikärtchen noch mal alles (mögliche) gegeben. Knöpfe, Briefmarken, Metallteile, Spitze und Buchstabenaufkleber.
Hat wirklich Spaß gemacht diese Herausforderung!
sonnige Grüße: christina ;)
Montag, 18. April 2016
Upcycling: Reste des Fabric Journals werden zum Junk Journal
Hallo Ihr Lieben,
aus allerlei Papierresten und Bildern, die ich im Fabric Journal nicht unterbringen konnte, hab ich einfach ein neues Junk Journal aus Papier gemacht. Jetzt ist alles aufgebraucht, was ich mir für das Fabric-Journal-Projekt zusammengesucht hatte.
Hier ein kleines Video dazu:
sonnige Grüße: christina ;)
aus allerlei Papierresten und Bildern, die ich im Fabric Journal nicht unterbringen konnte, hab ich einfach ein neues Junk Journal aus Papier gemacht. Jetzt ist alles aufgebraucht, was ich mir für das Fabric-Journal-Projekt zusammengesucht hatte.
Hier ein kleines Video dazu:
Dienstag, 12. April 2016
Upcycling: Fabric Journal - ein Stoffbuch für Notizhefte
Hallo Ihr Lieben,
jetzt hab ich mal meine Stoffsucht mit meinem Papierwahn kombiniert und ein sogenanntes Fabric Journal fabriziert. Dazu inspiriert haben mich die Youtube-Videos von Innkeeper.
Ich habe also ein Buch zum Thema "Nähen" genäht und es mit Notizheften vollgestopft, in denen man z. B. seine Nähideen notieren könnte. Dazu verwendet habe ich allerlei Zeug, was ich vor längerer oder kürzerer Zeit gekauft, geschenkt oder vererbt bekommen habe. Alles Kleinigkeiten, die mir am Herzen liegen. Die Buchseiten an sich bestehen aus altem Leinen von Tante Frieda, auf dem noch notiert steht "10 Meter Leinen, 1932". Da hineinzuschneiden fühlt sich zwar an wie ein Verbrechen an der Vergangenheit, aber da es ein wirklich großes Stück Stoff war, konnte ich mich doch noch überwinden.
Auf dem Frontcover finden sich ein geblümtes Kindertaschentuch, das ich vor vielen Jahren geschenkt bekam und das endlich eine Verwendung fand. Außerdem ein gehäkeltes Deckchen, das ich letzten Monat im Second Hand Laden für 50 Cent erstand, der große Verschlussknopf mit den Fliegenpilzen war ein Weihnachtsgeschenk meiner Tante Ulrike, das Bild der Vintage Lady an der Nähmaschine stammt von Pinterest und die kleine Schere und das Stoffstück mit der Yard-Inches-Angabe habe ich vor zwei Wochen bei einem Ausflug nach Oldenzaal mit meinen Freundinnen gekauft.
Hinter dem Taschentuch steckt ein Notizbuch mit kaffeegefärbten Seiten, damit es schön alt aussieht und zum Thema passt. Und aus dem Yard-Inches-Stoffstückt guckt ein kleines Blöckchen hervor, das ich aus den Restabschnitten der Notizbücher gebastelt habe. Die rosa Knöpfe habe ich auf einen Pinterestausdruck genäht und die Kanten des Papiers etwas angebräunt. Hinter dem Rosenstoff versteckt sich noch ein großes Designpapierstück mit Platz für Notizen, das die Seite in Form hält.
Seite 2 und 3: Hier habe ich die Innkeeper-Idee mit dem zweiseitigen Stoff aufgenommen, Blümchen und Streifen aneinandergenäht und dann die Ecke umgeknickt. Dahinter ist ein schmales Notizheft. Noch dahinter ein weiteres in quadratischem Format.
Seite 2: Die Dame an der Nähmaschine stammt wie alle anderen Bilder auch von Pinterest, die Druckknöpfe hab ich in meinem Fundus entdeckt. Keine Ahnung, wie lange die schon dort liegen. Die anderen Knöpfe habe ich auf dieses süße Vögelchenbild genäht.
Seite 4: Da ist der zweite Spitzenanhänger. Zum Glück hab ich auch meine alten Nähhefte, die ich mit meiner Mutter mal auf dem Weerselose Markt entdeckt habe, wiedergefunden und ein Stück davon als Hintergrunde für das Bild verarbeitet. Hinter dem Bild steckt eine Karte zum Beschriften und unter dem anderen Stoff ein Notizheft mit einem Erdbeerengriff.
Seite 5: Das Deckchen hab ich vor über 10 Jahren gehäkelt, jetzt mit Kaffee gefärbt und hinter die Pinterest-Dame genäht. Auch die Garnhalter habe ich ausgedruckt und dann mit farblich passendem Garn umwickelt. Unter dem Stück Stoff mit der Kleiderpuppe steckt ein kleines Notizbuch, hinter dem Blümchenstoff ein großes. Das alte blaue Maßband habe ich mal auf dem Osnabrücker Nachtflohmarkt entdeckt und umsonst bekommen. Voll nett! :)
Seiten 6 und 7: Eine etwas spartanische und eine vollgepackte Seite. In der Mitte des Häkeldeckchens sitzt einer der alten Knöpfe, die mir meine Mutter mal gegeben hat mit dem Hinweis, dass sie die Umstandsbluse, die sie vor meiner Geburt gekauft hatte, zwar entsorgt hat, aber bei den Knöpfen gedacht hat, ich hätte dafür noch Verwendung. Die sind soooo niedlich!
Seite 6: Dieses Yoyo (Fachbegriff für das rosettenartige runde Teil mit dem grünen Knopf) habe ich vor 2 Jahren als Anstecker genäht. Jetzt steckt es an der Seite 6. Hinter den verschiedenen Stoffschichten lugen blaue Karteikarten hervor. Hinter der letzten Schicht eine locker zusammengebundene Papiersammlung im Rosendesignpapier.
Seite 7: Da steckt eine ganze Menge Zeug drin: ein kleines Blöckchen hinter dem Scherenstoff, ein kleines Notizheft hinter dem gestreiften Stoff, der mal ein Hemd meines Bruders war und noch dahinter ein größeres Notizbuch, auch in rosa. Die weißen Stoffwäscheknöpfe habe ich neulich im Rot-Kreuz-Laden aufgespürt und bei der Frage nach dem Preis, sagte mir die Verkäuferin: "Ach, die sollten doch längst weg sein, die sich ja schon stockig." Ich sah meine Felle schon davonschwimmen und fürchtete, sie würde die Knöpfe gleich entsorgen. Ich rief "NEIN! Die sind genau das, was ich gesucht habe!" - "10 Cent?" - "Gerne!!" :))) Die gehäkelte Spitze am unteren Seitenende ist auch von Tante Frieda und war wohl mal die Umrandung einer runden Tischdecke.
Seiten 8 und 9: Das Deckchen ist auch aus dem Second Hand Laden. Die Wimpelchen hatte ich mal für meine Küchengardine genäht. Da hatte ich wohl zuviele gemacht und diese waren übrig, so dass sie hier endlich ein neues Zuhause finden konnten.
Seite 8: Das "tempus fugit" habe ich vor Jahren gestickt, zehn mal hintereinander. So kann man die Zeit auch rumkriegen... Jetzt hab ich ein "tempus fugit" abgeschnitten und als Bilder-Halterung auf dieser Seite angebracht. Darauf noch eine kleine Schere und zwei süße Mini-Garnspulen-Knöpfe angenäht. Ebenfalls von Tante Frieda sind das kleine Tütchen mit Monogramm-Applikationen und die Bordüren, auf denen "Damenwäsche" und "Schürzen" gestickt steht.
Seite 9: Ganz großartig finde ich den Spruch auf dem Stoff: "Ich werde keine Stoffe mehr kaufen, bis ich nicht den Vorrat zuhause verarbeitet habe, sagte ich und lachte und lachte..." Ja, so geht's mir auch! Dahinter wieder ein Blöckchen. Hinter dem Kopf der Dame ist ein Häkeldeckchen, das ich vor zwei Wochen bei meinen Eltern gehäkelt habe. Meine Mutter hatte noch ein Musterexemplar, aber die Anleitung nicht mehr. Wir haben uns das Muster aber zusammen ausgetüftelt. Bloß reichte das Garn nicht ganz... Egal! Die Spitze unten habe ich mir neulich in meinem Lieblingsstoffladen gegönnt. Ganz hinten ein rot-gemustertes Notizheft mit einem Notenblatt , das ich aus einem Liederbuch gerissen habe.
Seiten 10 und 11: auf beiden Seiten Deckchen aus dem Second Hand Shop,
Seite 10: Hier noch einmal die Doppelstoff-Idee. Dahinter ein Notizheft mit einem ausgedruckten Vintagebild und aufgeklebter Spitze. Wieder ein mini-Blöckchen und ein gestreiftes Heft hinter dem Schriftstoff. Die ollen Knöpfe gab's neulich im Kringloop in Uelsen. Die Spitze am unteren Ende der Seite gehörte ebenfalls mal Tante Frieda.
Seite 11: Ein paar Pinterest-Ausdrucke. Ganz süß ist die Nähanleitung für Scarlett O'Haras Kleid aus "Vom Winde verweht". Hinter dem blau-gepunkteten Stoff (alter Bettbezug) wohnt ein rosa-gepunktetes Notizheft.
Seite 12: Die Rückseite hat noch mal das volle Notizheftprogramm: ein geblümtes, ein offenes mit linierten Blättern und eins ohne Seiten, dafür mit Klebezetteln.
Und hier noch ein paar Detailfotos:
jetzt hab ich mal meine Stoffsucht mit meinem Papierwahn kombiniert und ein sogenanntes Fabric Journal fabriziert. Dazu inspiriert haben mich die Youtube-Videos von Innkeeper.
Ich habe also ein Buch zum Thema "Nähen" genäht und es mit Notizheften vollgestopft, in denen man z. B. seine Nähideen notieren könnte. Dazu verwendet habe ich allerlei Zeug, was ich vor längerer oder kürzerer Zeit gekauft, geschenkt oder vererbt bekommen habe. Alles Kleinigkeiten, die mir am Herzen liegen. Die Buchseiten an sich bestehen aus altem Leinen von Tante Frieda, auf dem noch notiert steht "10 Meter Leinen, 1932". Da hineinzuschneiden fühlt sich zwar an wie ein Verbrechen an der Vergangenheit, aber da es ein wirklich großes Stück Stoff war, konnte ich mich doch noch überwinden.
Auf dem Frontcover finden sich ein geblümtes Kindertaschentuch, das ich vor vielen Jahren geschenkt bekam und das endlich eine Verwendung fand. Außerdem ein gehäkeltes Deckchen, das ich letzten Monat im Second Hand Laden für 50 Cent erstand, der große Verschlussknopf mit den Fliegenpilzen war ein Weihnachtsgeschenk meiner Tante Ulrike, das Bild der Vintage Lady an der Nähmaschine stammt von Pinterest und die kleine Schere und das Stoffstück mit der Yard-Inches-Angabe habe ich vor zwei Wochen bei einem Ausflug nach Oldenzaal mit meinen Freundinnen gekauft.
Hinter dem Taschentuch steckt ein Notizbuch mit kaffeegefärbten Seiten, damit es schön alt aussieht und zum Thema passt. Und aus dem Yard-Inches-Stoffstückt guckt ein kleines Blöckchen hervor, das ich aus den Restabschnitten der Notizbücher gebastelt habe. Die rosa Knöpfe habe ich auf einen Pinterestausdruck genäht und die Kanten des Papiers etwas angebräunt. Hinter dem Rosenstoff versteckt sich noch ein großes Designpapierstück mit Platz für Notizen, das die Seite in Form hält.
Seite 2 und 3: Hier habe ich die Innkeeper-Idee mit dem zweiseitigen Stoff aufgenommen, Blümchen und Streifen aneinandergenäht und dann die Ecke umgeknickt. Dahinter ist ein schmales Notizheft. Noch dahinter ein weiteres in quadratischem Format.
Seite 2: Die Dame an der Nähmaschine stammt wie alle anderen Bilder auch von Pinterest, die Druckknöpfe hab ich in meinem Fundus entdeckt. Keine Ahnung, wie lange die schon dort liegen. Die anderen Knöpfe habe ich auf dieses süße Vögelchenbild genäht.
Seite 3: Meine Mutter bekam neulich als Dankeschön für eine Spende zwei geklöppelte (?) Spitzen-Anhänger, mit denen sie nichts anfangen konnte, von denen sie aber wusste, dass das was für mich ist. Ich hab mich darüber riesig gefreut, die Anhänger kurz durch den Kaffee gezogen, weil sie mir zu weiß waren und den einen Anhänger auf dieser Seite verwendet und den anderen auf der nächsten. In die Ecke aus zart behäkeltem Taschentuch (Geschenk) habe ich noch ein Tag mit Ersatznähnadeln (die waren mal bei irgendeinem anderen Nähutensil dabei) gesteckt und an den Hemdknopf einen Ersatzknopf, den ich mal an einem Nachtgewand hatte. Das Teil, das wie ein dreiblättriges Kleeblatt aussieht.
Seiten 4 und 5: Zwischen Seite 3 und Seite 4 befindet sich auch noch ein blaues Heft.Seite 4: Da ist der zweite Spitzenanhänger. Zum Glück hab ich auch meine alten Nähhefte, die ich mit meiner Mutter mal auf dem Weerselose Markt entdeckt habe, wiedergefunden und ein Stück davon als Hintergrunde für das Bild verarbeitet. Hinter dem Bild steckt eine Karte zum Beschriften und unter dem anderen Stoff ein Notizheft mit einem Erdbeerengriff.
Seite 5: Das Deckchen hab ich vor über 10 Jahren gehäkelt, jetzt mit Kaffee gefärbt und hinter die Pinterest-Dame genäht. Auch die Garnhalter habe ich ausgedruckt und dann mit farblich passendem Garn umwickelt. Unter dem Stück Stoff mit der Kleiderpuppe steckt ein kleines Notizbuch, hinter dem Blümchenstoff ein großes. Das alte blaue Maßband habe ich mal auf dem Osnabrücker Nachtflohmarkt entdeckt und umsonst bekommen. Voll nett! :)
Seiten 6 und 7: Eine etwas spartanische und eine vollgepackte Seite. In der Mitte des Häkeldeckchens sitzt einer der alten Knöpfe, die mir meine Mutter mal gegeben hat mit dem Hinweis, dass sie die Umstandsbluse, die sie vor meiner Geburt gekauft hatte, zwar entsorgt hat, aber bei den Knöpfen gedacht hat, ich hätte dafür noch Verwendung. Die sind soooo niedlich!
Seite 6: Dieses Yoyo (Fachbegriff für das rosettenartige runde Teil mit dem grünen Knopf) habe ich vor 2 Jahren als Anstecker genäht. Jetzt steckt es an der Seite 6. Hinter den verschiedenen Stoffschichten lugen blaue Karteikarten hervor. Hinter der letzten Schicht eine locker zusammengebundene Papiersammlung im Rosendesignpapier.
Seite 7: Da steckt eine ganze Menge Zeug drin: ein kleines Blöckchen hinter dem Scherenstoff, ein kleines Notizheft hinter dem gestreiften Stoff, der mal ein Hemd meines Bruders war und noch dahinter ein größeres Notizbuch, auch in rosa. Die weißen Stoffwäscheknöpfe habe ich neulich im Rot-Kreuz-Laden aufgespürt und bei der Frage nach dem Preis, sagte mir die Verkäuferin: "Ach, die sollten doch längst weg sein, die sich ja schon stockig." Ich sah meine Felle schon davonschwimmen und fürchtete, sie würde die Knöpfe gleich entsorgen. Ich rief "NEIN! Die sind genau das, was ich gesucht habe!" - "10 Cent?" - "Gerne!!" :))) Die gehäkelte Spitze am unteren Seitenende ist auch von Tante Frieda und war wohl mal die Umrandung einer runden Tischdecke.
Seiten 8 und 9: Das Deckchen ist auch aus dem Second Hand Laden. Die Wimpelchen hatte ich mal für meine Küchengardine genäht. Da hatte ich wohl zuviele gemacht und diese waren übrig, so dass sie hier endlich ein neues Zuhause finden konnten.
Seite 8: Das "tempus fugit" habe ich vor Jahren gestickt, zehn mal hintereinander. So kann man die Zeit auch rumkriegen... Jetzt hab ich ein "tempus fugit" abgeschnitten und als Bilder-Halterung auf dieser Seite angebracht. Darauf noch eine kleine Schere und zwei süße Mini-Garnspulen-Knöpfe angenäht. Ebenfalls von Tante Frieda sind das kleine Tütchen mit Monogramm-Applikationen und die Bordüren, auf denen "Damenwäsche" und "Schürzen" gestickt steht.
Seite 9: Ganz großartig finde ich den Spruch auf dem Stoff: "Ich werde keine Stoffe mehr kaufen, bis ich nicht den Vorrat zuhause verarbeitet habe, sagte ich und lachte und lachte..." Ja, so geht's mir auch! Dahinter wieder ein Blöckchen. Hinter dem Kopf der Dame ist ein Häkeldeckchen, das ich vor zwei Wochen bei meinen Eltern gehäkelt habe. Meine Mutter hatte noch ein Musterexemplar, aber die Anleitung nicht mehr. Wir haben uns das Muster aber zusammen ausgetüftelt. Bloß reichte das Garn nicht ganz... Egal! Die Spitze unten habe ich mir neulich in meinem Lieblingsstoffladen gegönnt. Ganz hinten ein rot-gemustertes Notizheft mit einem Notenblatt , das ich aus einem Liederbuch gerissen habe.
Seite 10: Hier noch einmal die Doppelstoff-Idee. Dahinter ein Notizheft mit einem ausgedruckten Vintagebild und aufgeklebter Spitze. Wieder ein mini-Blöckchen und ein gestreiftes Heft hinter dem Schriftstoff. Die ollen Knöpfe gab's neulich im Kringloop in Uelsen. Die Spitze am unteren Ende der Seite gehörte ebenfalls mal Tante Frieda.
Seite 11: Ein paar Pinterest-Ausdrucke. Ganz süß ist die Nähanleitung für Scarlett O'Haras Kleid aus "Vom Winde verweht". Hinter dem blau-gepunkteten Stoff (alter Bettbezug) wohnt ein rosa-gepunktetes Notizheft.
Seite 12: Die Rückseite hat noch mal das volle Notizheftprogramm: ein geblümtes, ein offenes mit linierten Blättern und eins ohne Seiten, dafür mit Klebezetteln.
Und hier noch ein paar Detailfotos:
Wirklich eine schöne Idee, um einigen Schätzen aus dem Nähkästchen einen würdigen Rahmen zu geben. Upcycling as it's best!
sonnige Grüße: christina ;)
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