Sonntag, 3. Januar 2016

Upcycling: Junk Journal aus Papierresten


Frohes neues und kreatives Jahr, Ihr Lieben!

Meine Güte, hab ich im vergangenen Jahr viel Papiermaterial angesammelt... Zum Glück weiß ich jetzt, wie man all die verschiedenen Papiere ein winzig kleines bisschen reduzieren kann.

Beim Herumstöbern durch Youtube bin ich bei "Junk Journals" gelandet. Das sind Notizbücher, die aus Junk, also Müll, bestehen. Aus den verschiedensten Papieren, die man so rumfliegen hat und auf denen noch Platz ist, um etwas aufzuschreiben. Damit's auch noch hübsch aussieht, werden die Seiten dekoriert bis die Schwarte kracht, bzw. der Buchrücken bricht.

Ich hab gleich mal sieben auf einen Streich gemacht, mich in der Verzierung aber zurückgehalten.. Gleiche Größe, ähnlicher Inhalt, vergleichbare Dekoration. Sie sind 10 x 15 cm groß, und ich habe sie alle der selben Behandlung unterzogen.
 Aus meinem alten und neuen Vorrat habe ich Papier zusammengesucht. Da gab es noch Umweltschutzpapier, das ich zu Schulzeiten gekauft hatte, ein riesiges Rechnungsbuch, das noch erheblich älter ist, Papier von einem Zeichenblock, das ich mit Tee auf alt gefärbt habe, schöne Seiten aus der Zeitschrift "flow", Tortenspitze und liniertes Papier aus angefangenen Notizbüchern.
 Alle Papiere habe ich auf mal mehr mal weniger passende Größe zugeschnitten. Die Seiten können gerne unterschiedlich groß sein, das macht das Heftchen interessanten. Um eine gewisse Einheitlichkeit in die Vielfalt zu bringen, habe ich mit meinem tollen Eckenabrundestanzer alle Ecken abgerundet und die Ränder aller Seiten mit Stempelfarbe und Schwämmchen angebräunt.
 Auf jede Doppelseite hab ich ein Vintage-Motiv aufgestempelt. Besonders mag ich die Ananas und die Heißluftballons. Es gibt soooo wunderbare Stempel...
 Für außenrum habe ich ein stabileres, beidseitig mit Muster bedrucktes Designpapier genommen.
 Damit es keine lose Zettelsammlung bleibt, müssen die Seiten noch gebunden werden. Dazu habe ich im Knick fünf Löcher im gleichen Abstand mit einer Nadel in jede Seite gepiekst und anschließend Nähgarn durchgezogen und innen verknotet.
 Für weitere Abwechslung sorgen ein paar bunte Seiten aus der "flow".
Zu schade zum Benutzen? Von wegen! Es ist noch mehr als genug Papier da, um jede Menge weiterer Papierresthefte zu gestalten.

Und so sieht es aus, wenn man durchblättert.   sonnige Grüße: christina ;)


Kommentare:

  1. Oh wie schön! Die sind auch ein prima Geschenk :-)

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    1. Auf jeden Fall! Kostet ein wenig Zeit und Liebe, aber gar kein Geld! ;)

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